Fondsidee des Monats November 2016

Anlageideen

Der Fonds BlackRock Multi Manager Alternative der Fondsgesellschaft BlackRock Investment Management (UK) Limited strebt mit seinem Multi Asset Konzept für alternative Investments eine unabhängige Kapitalentwicklung an. Für Anleger sind Hedgefonds sehr attraktiv, da sie neben einer breiten Diversifikation in verschiedene Sektoren eine geringe Korrelation zum Gesamtmarkt aufweisen. Gerade ein geringes Beta ist in Zeiten wie diesen wichtig, denn die früher als gegeben angenommene Korrelationen, z.B. die negative Korrelation zwischen Anleihen und Aktien, ist nicht mehr vorhanden.

Die Suche nach konstanten unkorrelierten Erträgen ist schon lange eröffnet und abhängig von Erfahrung in der Analyse und Selektion von Investments. Hier setzen Hedgefonds an, die Ihren Anlegern genau das versuchen zu bieten. Für Privatanleger ist es jedoch nicht unbedingt einfach in einzelne Hedgefonds zu investieren, da speziell in Deutschland die Annahme von Fremdkapital durch Hedgefonds beschränkt ist.

Die Wertentwicklung des BlackRock Multi Manager Alternative der letzten neun Monate zeigt die folgende Grafik:

BlackRock Multi-Manager Alternative Strategies Fund A4 USD

Hier vermag der „BlackRock Multi Manager Alternative Strategies Fund“ anzusetzen. Der Fonds strebt mit seinem Multi Asset Konzept für alternative Investments eine unabhängige Kapitalentwicklung an. Aus einem riesigen Hedgefonds-Manager-Universum selektiert BlackRock Manager und Strategien aus, die in die Fondsstrategie integriert werden und den UCITS-Richtlinien entsprechen. BlackRock pflegt jahrelange Geschäftsbeziehungen zu den Hedgefonds Managern und engagiert sich aktiv, um Einblick in die Investments Kompetenz sowie die Struktur zu erlangen und die Entwicklung aktiv zu beeinflussen. Das im BlackRock Multi Manager Alternative erstellte Portfolio weist geringe Korrelationen zu den Aktien, Anleihen und Rohstoffen auf, was unabhängige Rendite für Anleger ermöglicht sowie mittels einer breiten Diversifikation Risiken verringert. Anleger haben mit dem BlackRock Multi Manager Alternative eine Komplettlösung für ein diversifiziertes Portfolio mit attraktiven alternativen Strategien als Beimischung.

wichtiger Hinweis:
Dieser Bericht dient ausschließlich zu Informationszwecken. Die Informationen sind unverbindlich und stellen weder eine Anlageempfehlung oder sonstige Beratung, ein Angebot oder eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Sie ersetzen kein persönliches Beratungsgespräch. Eine Anlageentscheidung bedarf der individuellen Abstimmung auf die persönlichen Verhältnisse und Bedürfnisse des Anlegers. Die dargestellten Informationen, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung. Die Daten wurden sorgfältig recherchiert und beruhen auf Quellen, die als zuverlässig gelten. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Daten sowie das Eintreten von Prognosen wird keine Haftung übernommen. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

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Anlagekommentar November 2016 – Neue Beeinflussung der Kapitalmärkte und ihre Auswirkung auf die Aktienmärkte

Anlagetipp

Im Oktober spielte die EZB die Hauptrolle im Geschehen an den Kapitalmärkten. Die Pressekonferenz diente der Vermittlung des Ergebnisses der Notenbank unter Führung von Mario Draghi, ab Dezember eine noch expansivere Geldpolitik anzukündigen und diese höchstwahrscheinlich auch durchzusetzen. Die Aktienmärkte reagierten positiv und es ließ sich deutlich erkennen, dass die Tiefstände der letzten Tage im September allein durch die Ankündigung in einem Hoch mündeten und deutliche Erholung aufzeigten. Die Mittelfristige Prognose zeigt keine Änderung der globalwirtschaftlichen Entwicklung auf. Für den Moment konnte Draghis Ankündigung beruhigen und die Performance an den Aktienmärkten beeinflussen. Doch ändert sie nichts an der Tatsache, dass die USA eine abschwächende Konjunktur bescheinigt und insbesondere von hohen Lagerbeständen und einem damit einhergehenden Rückgang der Produktion für die nahende Zukunft spricht. Auch Asien verfügt über hohe Lagerbestände und Überkapazitäten, die sich zum Beispiel im Wachstumsniveau der chinesischen Wirtschaft äußern. Hier war von 6,9 Prozent Wachstum die Rede, doch die Realität zeigt sich weit unter der Prognose.

Europas Unternehmen zeigen sich weiter mit wachsender Performance
In den Sommermonaten und im Frühherbst waren die weltweiten Aktienmärkte schwach, sodass die Erholung im Herbst deutlich spürbar war. Das begründet sich nicht zuletzt in der Alternativlosigkeit von Investoren, die auf keinem anderen Markt ähnliche Erträge wie beim Fokus auf Aktien erzielen. Konstante Anleger reduzieren ihre Bestände nicht und sind eher dazu bereit, eine Erhöhung zu avisieren und noch mehr Geld in den Aktienmarkt zu pumpen. Solange die Gewinne nicht enttäuschen, wird der Trend vorhalten und überzeugt gleichermaßen durch niedrige Inflationsraten und Zinssätze im Kontext zu steigenden Aktienkursen. Vor allem stabile Geschäftsmodelle aus der Immobilienwirtschaft und dem Gesundheitswesen, der Telekommunikation und Infrastruktur erweisen sich als deutliche Sieger und bleiben Favoriten. Der Jahresausklang bleibt freundlich und zeigt, dass der Wachstumskurs trotz angeschlagener globaler Konjunktur nicht gestoppt wird. Auch die Maßnahmen der EZB beeinflussen den Markt nachhaltig.

DAX Entwicklung

Anleihen ebenfalls beliebt und deflationssicher
Sicherheit erzielt man mit Anleihen, die fernab einer hohen Rendite und steigender Performance Deflationsrisiken mindern und dem Anlageportfolio beigemengt und hinzugefügt werden sollten. Beachten sollte man jedoch, dass die FED immer noch an Ihrer Zinserhöhung in diesem Jahr festhalten möchte.

Ausblick:
Der Ölpreis hat sich von den Tiefstständen Anfang des Jahres erholt , wodurch unter anderem die Inflation in den kommenden Monaten anziehen wird. Mittelfristig ist aber weiterhin wenig Inflationsdruck zu erwarten. In Bezug auf die kurzfristigen Zinsen kann man im Dezember 2016 und im Laufe des kommenden Jahres eine Anhebung der Leitzinsen in den USA erwarten. Auch der zu erwartende Anstieg der Inflation ist ein weiteres Argument für Zinserhöhungen. Im Dezember steht immer noch das Verfassungsreferendum in Italien auf der Agenda und von der EZB erwarten die Finanzmärkte von der nächsten Sitzung mehr Klarheit darüber, wie das im März 2017 auslaufende Anleihen-Kaufprogramm weitergeführt wird.

Anlagemärkte Entwicklung

wichtiger Hinweis:
Dieser Bericht dient ausschließlich zu Informationszwecken und die Angaben wurden mit Sorgfalt zusammengestellt. Für die Richtigkeit kann jedoch keine Gewähr übernommen werden. Allein verbindliche Grundlage für den Erwerb von Investmentfondsanteilen sind die jeweiligen Verkaufsprospekte und die jährlichen Rechenschaftsberichte. Diese sind Grundlage für die steuerliche Behandlung der Fondserträge. Die auf Fondsebene anfallenden Kosten (z.B. die Verwaltungsvergütung) wurden berücksichtigt. Die auf Kundenebene anfallenden Kosten (Ausgabeaufschlag und Depotkosten) sind ggfs. nicht berücksichtigt. Bei Fremdwährungen kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen.

Die Informationen sind unverbindlich und stellen weder eine Anlageempfehlung oder sonstige Beratung, ein Angebot oder eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Sie ersetzen kein persönliches Beratungsgespräch. Eine Anlageentscheidung bedarf der individuellen Abstimmung auf die persönlichen Verhältnisse und Bedürfnisse des Anlegers. Die dargestellten Informationen, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Daten sowie das Eintreten von Prognosen wird keine Haftung übernommen. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Erläuterungen zu den Berechnungsgrundlagen:
Die Entwicklungen bzw. Endbeträge und Volatilitäten werden auf EUR-Basis berechnet.
Grundlage für die Berechnung der Volatilität: Monatliche Returns, logarithmiert, annualisiert. Eventuelle Ausschüttungen bei Investmentfonds werden wieder angelegt. Die Wertentwicklung basiert auf 100% des Kapitaleinsatzes, die Wertentwicklungen p.a. und Volatilitäten werden aus dem gesamten der Auswertung zugrundeliegenden Zeitraum (wie angegeben) bestimmt.

Externe Quellen:

  • Kategorie-Durchschnitte: monatliche Berechnung durch EDISOFT GmbH über das Fondsuniversum der FVBS-Datenbank
  • Zinsen (Festgeld, Sparbuch): monatliche Durchschnittswerte der Dt. Bundesbank aus Meldungen deutscher Kreditinstitute
  • Inflation: monatliche Zahlen des Statistischen Bundesamts
  • Goldpreis: offizieller Feinunzen-Preis/London
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US-Präsidentenwahl 2016 – Einschätzung zum Ausgang der Wahl und den Auswirkungen für Anleger

Kursschwankungen

Die Entscheidung ist gefallen. Donald Trump wird der nächste Präsident der USA. Ein historischer Tag in den USA, denn mit Donald Trump ist zum ersten Mal ein politischer Nobody zum Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika gewählt worden. In der Wirtschaft wird seine Amtszeit sicher Spuren hinterlassen. Anleger fragen sich, ob nun stärkere Schwankungen programmiert sind? Sie finden hier eine erste Einschätzung zum Ausgang der Wahl und den Auswirkungen für Geldanleger.

Politische Börsen haben kurze Beine
„Politische Börsen haben kurze Beine“, sagen Börsianer, wenn politische Ereignisse die Marktentwicklung überschatten. Sie können mitunter starke Kursschwankungen auslösen. Allerdings dauern die Turbulenzen meist nicht lange wie jüngst die kurzfristigen Rückgänge nach dem britischen Referendum gezeigt haben. Der Grund: Für die Aktienkurse sind die langfristigen Gewinnaussichten der Unternehmen entscheidend. Und solange sich die Gewinnperspektiven nicht wesentlich ändern, erreichen die Kurse meist schnell wieder das vorherige Niveau. Auch das Ergebnis der US-Präsidentschaftswahlen dürfte nur geringe Auswirkungen auf die langfristige Entwicklung der Aktienkurse haben. Zwar waren die Märkte nach dem Wahlausgang zunächst nervös, was sich aber im Laufe des Handelstages bereits wieder gelegt hat.

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Wahrscheinlichkeit der Zinserhöhung sinkt
Als Erstes dürften sich die Folgen bei der Fed-Politik zeigen. So ist die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im Dezember 2016 gefolgt von zwei weiteren Zinsschritten nach oben im nächsten Jahr dramatisch gesunken. Und der in Erwartung einer Zinserhöhung kontinuierlich gestiegene Dollar hat den Rückwärtsgang eingelegt. Beide Faktoren hätten das Ende des Bullenmarktes eingeläutet, das sich mit dem heutigen Ergebnis verzögern dürfte, denn nun ist mit einer Fortsetzung der lockeren Geldpolitik zu rechnen. Aber diese weithin bekannten Risiken für die Finanzmärkte haben sich durch das beispiellose Ausmaß an politischem Risiko verschoben.

Kurzfristig starke US-Dollar-Schwankungen
Kurzfristig können wegen der ungewissen künftigen Handelspolitik der USA auch stärkere Schwankungen des US-Dollars auftreten. Umfangreiche Konjunkturprogramme, die „Repatriierung“ von Kapital und eine protektionistische Politik sollten der US-Währung Auftrieb verleihen, besonders gegenüber dem mexikanischen Peso und dem Renminbi.

Kein zweiter Brexit-Schock nach Trump-Triumph

Die Politik wird im Kongress gemacht
Der US-Präsident braucht für alle politischen Vorhaben die Zustimmung des US-Kongresses, der aus Repräsentantenhaus und Senat besteht. Hat der Präsident die Mehrheit in beiden Kammern hinter sich, kann er extremere politische Maßnahmen durchsetzen. Dieses Risiko ist wahrscheinlich geringer, wenn eine Partei den Präsidenten stellt und die andere die Mehrheit im Kongress hat. Oder wenn die Mehrheiten in Senat und Repräsentantenhaus bei verschiedenen Parteien liegen. Dass die Republikaner künftig über die Mehrheit in beiden Häusern verfügen, ist auch eine Chance, den politischen Stillstand der letzten Jahre in der amerikanischen Innenpolitik zu beenden.

US-Wirtschaft startet in guter Verfassung ins neue Jahr
Die US-Wirtschaft wird in guter Verfassung ins Jahr 2017 starten, und die positive Entwicklung dürfte in moderatem Tempo andauern. Günstige Beschäftigungslage, robuster Konsum und anhaltende Erholung am Häusermarkt dürften der Konjunktur Impulse geben. Allgemein lassen sich in den USA nach wie vor eine Fülle interessanter Anlagemöglichkeiten finden. Zu beachten ist jedoch, dass der Konjunkturzyklus ein fortgeschrittenes Stadium erreicht hat, denn die Gewinnmargen sind insgesamt hoch und auch die Kurs-Gewinn-Verhältnisse sind nicht gerade niedrig. Zudem könnten steigende Löhne und ein wachsender Zinsdruck in Kombination mit dem immer noch starken US-Dollar die Margen in einigen Bereichen schwächen.

Geldanleger sollten sich daher nicht nervös machen lassen. Wer versucht mit hektischen Käufen oder Verkäufen den Börsen ein Schnippchen zu schlagen, riskiert, sich stimmungsgeleitet und damit prozyklisch zu verhalten.

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Anlagekommentar Oktober 2016 – Kapitalmärkte zeigen sich aktuell mit unverkennbarer Nervosität

Anlagetipp

Nachdem sich seit Monaten Spekulationen um eine Zinserhöhung der US-Notenbank ranken, steht nun die Präsidentschaftswahl in den USA zusätzlich im Fokus. Unsicherheiten im politischen oder finanzpolitischen Rahmen wirken sich immer auf die Märkte aus und sorgen bei Marktteilnehmern für eine nervös angespannte Haltung. Die Entscheidung zwischen Trump und Hillary Clinton ist auch eine Entscheidung darüber, wie es an den Kapitalmärkten weitergeht. Clinton könnte Obamas Politik annähernd übernehmen, während Trump eine ganz andere Linie fahren und viele Veränderungen bringen wird. Es verwundert daher nicht, dass sich Investoren für Clinton entscheiden und sie als Frau an der Spitze Amerikas begrüßen würden.

Globale Verschuldung lässt die Märkte erzittern
Nach der Bekanntgabe der globalen Gesamtverschuldung von 152 Billionen US-Dollar oder 225 Prozent des globalen BIP hat der IWF mit seiner Veröffentlichung für reichlich Unruhe gesorgt. Der BIP Wert lag in 2002 bei 200 Prozent und ist innerhalb der letzten 14 Jahre um 25 Prozent angestiegen. Die Dynamik der globalen Verschuldung und die diesjährige Neuverschuldung der USA um mehr als 5 Prozent steht ein Wirtschaftswachstum von 1,6 Prozent gegenüber. Die restriktive Geldpolitik wird weiterhin nicht erwartet und Experten befinden, dass diese notwendig und die einzige Möglichkeit für eine Kehrtwende auf den schwankenden Märkten ist.

DAX Entwicklung

Niedrigzinsen bei langfristigen Anlagen
Auch die Rentenmärkte bleiben vom Niedrigzins und der allgemeinen Performance auf dem Finanzmarkt nicht verschont. Die langfristigen Zinsen befinden sich am Boden, was unter anderem durch die Kombination aus ökonomischer Stabilisierung und leicht gestiegener Inflation begünstigt wird. Anleiherenditen sollen durch die betriebene Geldpolitik im Abwärtsdruck reduziert werden. Eine Unterschreitung des Tiefpunktes aus 2015 scheint ausgeschlossen und man munkelt von einem kleinen Anstieg der Zinsstruktur. Von einer nachhaltigen Zinswende kann allerdings keine Rede sein.

Volatilität auf den Aktienmärkten ist möglich
Die Aktienmärkte profitieren derzeit von steigenden Anleiherenditen. Doch lässt sich nicht von der Hand weisen, dass vor allem der US-amerikanische Markt überbewertet und mit Unsicherheit behaftet ist. In Europa haben Gerüchte über weniger Anleihekäufe der EZB für Nervosität gesorgt und Diskussionen ins Leben gerufen, die sich mit der Erreichung der Grenzen und Möglichkeiten der EBZ beschäftigen. Auch wenn es dafür keinen Beweis gibt, reichen die Gerüchte bereits aus, um den Markt volatil zu gestalten und bei Investoren Unsicherheit zu erzeugen. Hinzu kommt, dass die Wahlen in den USA und Referenden im Euroraum nicht ohne Einfluss bleiben werden. Im Zuge der Wahlkämpfe wird von Steuersenkungen und weiteren staatlichen Ausgaben gesprochen. Die teilweise viel zu hohe Bewertung von Aktien könnte sich durch diese Maßnahmen relativieren und eine gerechtfertigte Beurteilung der Märkte begünstigen.

Ausblick:
Die Wirtschaftszyklen unterscheiden sich auch bei tiefem Wachstum in wichtigen Aspekten nicht wesentlich von denen in der Vergangenheit. Die Arbeitslosenrate ist in der Eurozone als auch in den USA in den letzten Jahren gesunken. Geld- oder fiskalpolitische Stimulierungen sind aufgrund dieser Entwicklungen nicht erforderlich. Bei der Inflation ist keine veränderte Dynamik allein aufgrund eines tiefen Potenzialwachstums erkennbar. Die Inflationsentwicklung in den USA und in Europa ist unterschiedlich. In den USA liegt man recht nahe beim Zielwert der Notenbank von 2 Prozent. In der Eurozone liegt die Inflation seit längerem im Bereich von 1 Prozent, was gegen Deflationsrisiken spricht.

Anlagemärkte Entwicklung

wichtiger Hinweis:
Dieser Bericht dient ausschließlich zu Informationszwecken und die Angaben wurden mit Sorgfalt zusammengestellt. Für die Richtigkeit kann jedoch keine Gewähr übernommen werden. Allein verbindliche Grundlage für den Erwerb von Investmentfondsanteilen sind die jeweiligen Verkaufsprospekte und die jährlichen Rechenschaftsberichte. Diese sind Grundlage für die steuerliche Behandlung der Fondserträge. Die auf Fondsebene anfallenden Kosten (z.B. die Verwaltungsvergütung) wurden berücksichtigt. Die auf Kundenebene anfallenden Kosten (Ausgabeaufschlag und Depotkosten) sind ggfs. nicht berücksichtigt. Bei Fremdwährungen kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen.

Die Informationen sind unverbindlich und stellen weder eine Anlageempfehlung oder sonstige Beratung, ein Angebot oder eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Sie ersetzen kein persönliches Beratungsgespräch. Eine Anlageentscheidung bedarf der individuellen Abstimmung auf die persönlichen Verhältnisse und Bedürfnisse des Anlegers. Die dargestellten Informationen, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Daten sowie das Eintreten von Prognosen wird keine Haftung übernommen. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Erläuterungen zu den Berechnungsgrundlagen:
Die Entwicklungen bzw. Endbeträge und Volatilitäten werden auf EUR-Basis berechnet.
Grundlage für die Berechnung der Volatilität: Monatliche Returns, logarithmiert, annualisiert. Eventuelle Ausschüttungen bei Investmentfonds werden wieder angelegt. Die Wertentwicklung basiert auf 100% des Kapitaleinsatzes, die Wertentwicklungen p.a. und Volatilitäten werden aus dem gesamten der Auswertung zugrundeliegenden Zeitraum (wie angegeben) bestimmt.

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Fondsidee des Monats Oktober 2016

Anlageideen

Vor einem Jahr habe ich den Offenen Immobilienfonds KanAm Leading Cities Invest bereits schon einmal als Fondsidee des Monats vorgestellt. Da der Fonds seit dem weiterhin eine gute Entwicklung vorweist, ist er wieder eine Empfehlung wert. Der KanAm Leading Cities Invest kombiniert als erster Offener Immobilienfonds der neuen Generation die Wachstumsperspektiven bedeutender Metropolen mit allen sicherheitsrelevanten Merkmalen, die der Gesetzgeber seit Juli 2013 zum Schutz der Anleger festschreibt.

Nahezu alle Zukunftsforscher sind sich einig: Die wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Möglichkeiten der großen Welt-Metropolen werden für Menschen und Unternehmen in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen. Genau diese Anziehungskraft macht sich der Offene Immobilienfonds KanAm Leading Cities Invest für seine Anleger zunutze. Der KanAm Leading Cities Invest bietet einen doppelten Vorteil für Anleger:

  • einerseits erstmalige „Schockresistenz“ – Schutz vor unvorhersehbaren Anteilrückgaben – durch die 24-monatige Haltedauer und zwölfmonatige Kündigungsfrist für Fondsanteile
  • andererseits größtmögliche Renditepotenziale durch die daten- und faktenbasierte Objektauswahl

Die Wertentwicklung des KanAm Leading Cities Invest der letzten drei Jahre zeigt die folgende Grafik:

KanAm Leading Cities Invest

Der KanAm Leading Cities Invest definiert Sicherheit, Zukunftsfähigkeit und Performance von Offenen Immobilienfonds neu. Privaten Anlegern wird er ein innovatives und attraktives, mittel- bis langfristiges Investment mit aussichtsreichen Wachstums- und soliden Rendite-Perspektiven bieten.

Der Fonds richtet sich an Investoren, die einen langfristigen Vermögensaufbau anstreben. Darüber hinaus sollten Investoren beachten, dass Sie erstmalig und unter Berücksichtigung einer Kündigungsfrist von 12 Monaten nach 2 Jahren Anteile an die Fondsgesellschaft zurückgeben können. Er eignet sich bewusst nicht für kurzfristig spekulativ interessierte Anleger.

wichtiger Hinweis:
Dieser Bericht dient ausschließlich zu Informationszwecken. Die Informationen sind unverbindlich und stellen weder eine Anlageempfehlung oder sonstige Beratung, ein Angebot oder eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Sie ersetzen kein persönliches Beratungsgespräch. Eine Anlageentscheidung bedarf der individuellen Abstimmung auf die persönlichen Verhältnisse und Bedürfnisse des Anlegers. Die dargestellten Informationen, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung. Die Daten wurden sorgfältig recherchiert und beruhen auf Quellen, die als zuverlässig gelten. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Daten sowie das Eintreten von Prognosen wird keine Haftung übernommen. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

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Mit Infrastrukturfonds auf solidem Fundament bauen

Infrastrukturinvestment

Der Bedarf an entwickelter Infrastruktur wie Flughäfen, Autobahnen und Straßen ist stetig am Wachsen. Für einen Geldanleger ergeben sich daraus nicht nur interessante Renditemöglichkeiten, sondern man kann sich mit diesem Anlagebereich auch etwas unabhängiger von allgemeinen Marktzyklen machen. Deshalb ist die Beimischung zu einem breit aufgestellten und langfristig ausgerichteten Depot sinnvoll.

Wirtschaftsentwicklung benötigt eine vernünftige Infrastruktur
1,8 Billionen USD: Das ist die Summe die weltweit und pro Jahr für Infrastrukturprojekte nach Schätzungen der OECD bis zum Jahr 2030 ausgegeben wird. Einige Institute setzen die Summe sogar noch höher an. Verwunderlich ist das keinesfalls, denn eine vernünftige Infrastruktur ist Grundvoraussetzung für eine prosperierende Wirtschaft. Industrieländer haben hier zwar einen strukturellen Vorteil. Aber gerade das ist der Grund, warum sie in den nächsten Jahren bzw. Jahrzehnten viel Geld ausgeben müssen. Bestehende Infrastruktur muss gepflegt und erweitert werden, was wiederum zu höheren Investitionen führt. Deutschland z.B. benötigt in den kommenden zehn Jahren mehr als 180 Milliarden Euro jährlich nur für die Modernisierung von Schulen, Krankenhäusern, usw. In Schwellenländern ist die Situation noch deutlicher. Im Einklang mit der wirtschaftlichen Entwicklung wird immer mehr Geld in notwendige Infrastruktur investiert. Ein absolutes Muss, denn viele Schwellenländer verfügen nach wie vor z.B. nur über ein mangelhaftes Straßennetz. Hinzu kommen die globalen Herausforderungen durch Bevölkerungswachstum und Klimawandel.

So viel investiert der Bund in Infrastruktur

Leere Staatskassen sorgen für private Investoren
Hier offenbart sich ein Problem: Staaten haben immer weniger Budget zur Verfügung. Dennoch können sie es sich nicht leisten, längerfristig notwendige Investitionen zurückzufahren. Sie gehen also immer mehr den Weg, ihre Pflichten an Privatunternehmen auszulagern. Ein Beispiel sind Autobahnen. In vielen Urlaubsländern ist deren Nutzung – anders als in Deutschland – kostenpflichtig. Hier sind Privatinvestoren eingesprungen, die sich um Ausbau und Wartung kümmern. Ein Win-Win-Geschäft für alle Beteiligten. Ein Beispiel ist Brasilien. Im Vorfeld der Fußball Weltmeisterschaft wurde massiv in Infrastruktur investiert. Für die Ausführung wurden international agierende Unternehmen beauftragt.
Für Anleger ergeben sich daraus interessante Chancen. Erstens bringen Infrastrukturprojekte stabile Einnahmen. Flughäfen z.B. werden immer genutzt und generieren so laufende Gebühren, unabhängig von Entwicklungen der Börsen. Zweitens entsteht hier ein Inflationsschutz. Denn wenn Staaten große Projekte an Investoren abgeben, dann sichern sich diese langfristig ihre Einnahmen durch an die Inflation gekoppelte Gebühren.

Infrastrukturinvestments bieten Wertstabilität und stabile Cashflows
Auf dieses Thema haben sich mittlerweile auch offene Investmentfonds spezialisiert. Sie suchen nach Unternehmen, welche sich auf Infrastrukturprojekte spezialisiert haben und ihr Geschäftsmodell auf laufende, stabile Einnahmen basiert. Als Anleger profitiert man hier doppelt. Einerseits durch die Vorteile dieser Investmentidee. Andererseits durch die Vorteile eines Investmentfonds, wie z.B. einer breiten Streuung auf die besten Unternehmen dieser Branche. Bei der Auswahl der Produkte gilt es jedoch darauf zu achten, ob wirklich in ein Infrastrukturprojekt investiert wird oder nur in ein Unternehmen, das im Bereich Infrastruktur tätig ist.

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US-Wahlen 2016 – Was macht die Wall Street

Kursschwankungen

Die Präsidentschaftswahlen in den USA rücken immer näher. Weltweit wird mit Spannung erwartet, wer als erste Präsidentin oder nächster Präsident in das Weiße Haus einzieht. Dies ist nicht ohne Grund, denn vom Grundsatz stehen die beiden großen Parteien für eine unterschiedliche Wirtschaftspolitik. Wie jedoch auch immer die Wahl ausgehen wird: Die USA ist und bleibt auch in der Zukunft als Kernanlageklasse interessant.

Nicht nur Olympiamedaillenrekord, sondern auch S&P500-Rekordstand
121. Das ist der neueste Olympiarekord der USA. So viele Medaillen hat das olympische Team bei den Spielen 2016 in Rio geholt und damit mehr als jemals eine Nation zuvor. Und das Land der Superlative hat noch einen weiteren – für Anleger entscheidenden – Rekord vorzuweisen. Der amerikanische Leitindex S&P500 zeigt mit rund 2200 Punkten (Stand: 07.09.2016) den höchsten Stand seit der Rückrechnung 1789. Nicht ohne Grund: Die US-amerikanische Wirtschaft brummt. Die Zuwachsraten lagen jüngst bei 2,5%, die Löhne steigen und die Arbeitslosenquote ist stetig am Sinken. Auch wenn z.B. der Energiesektor leidet – aufgrund der gesunkenen Weltmarktpreise können Unternehmen im Erdölschieferbereich nicht kostendeckend produzieren – stehen die Vorzeichen für Anleger nach wie vor positiv, amerikanischen Aktien auch weiterhin das Vertrauen auszusprechen.

Größte Wertverluste des Dow-Jones-Index an einem Börsentag seit 1899

Obwohl Börsen Ungewissheit nicht mögen, ist es diesmal sehr ruhig unter den Börsianern
Nun stehen Wahlen an und die Finanzfachwelt diskutiert mögliche Auswirkungen des Wahlergebnisses auf Börse und Wirtschaft. Laut Aussagen einiger Experten sind die Republikaner grundsätzlich besser für die Börse, weil sie der freien Wirtschaft angeblich näher stehen. Demokraten hingegen stünden eher für Regulierung. Also etwas, dass in der Wirtschaft nicht besonders gern gesehen wird. Doch dieses Mal ist es möglicherweise anders. Hillary Clinton, eine Demokratin, gilt aufgrund ihrer Berechenbarkeit und Zuverlässigkeit als Wunschkandidatin der Börsianer.

Für die Wall Street zählen im Moment andere Indikatoren
Die Gesamtzusammenhänge müssen betrachtet werden. Die Macht eines US-Präsidenten geht nicht ins Unendliche, wie bei Obama zu erkennen war. Für die Börse sind andere Fragen ohnehin von größerer Bedeutung: Grundsätzlich gilt, dass die Schuldenkrise der Euro-Zone und die Entwicklung der chinesischen Wirtschaft aktuell sehr große Herausforderungen für die US-Wirtschaft darstellen. Und dann sind noch die Zinsen. Investoren beobachten sämtliche Bewegungen der FED sehr genau und reagieren sehr sensitiv auf Zinsschritte – völlig losgelöst von der Frage, welcher der beiden Kandidaten die Wahl gewinnt.

Fazit: Die US-Wirtschaft entwickelt sich aktuell sehr stark. Vor diesem Hintergrund ist eine weitere Zinsanhebung nach den Wahlen wahrscheinlich. Die Frage, wer von den beiden Kandidaten gewinnen wird bzw. besser für die Wirtschaft ist, ist zweitrangig. Ohnehin können angebliche Börsenentwicklungen in Abhängigkeit von Wahljahr, Kandidat und Ausgang langfristig empirisch nicht belegt werden. Die USA ist nach wie vor ein entscheidender Bestandteil eines breit diversifizierten Portfolios, unabhängig vom Wahlausgang.

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Fondsidee des Monats September 2016

Anlageideen

Der Wettlauf um das globale Wirtschafswachstum geht in die nächste Runde. Weiterhin spielen die geldpolitischen Entwicklungen der großen Zentralbanken eine Hauptrolle in den Märkten. Während die US-Notenbank FED die Zinsen im Dezember weiter anheben dürfte, wird anderenorts ein weiterhin fallender Zins erwartet. Speziell die EZB hat angedeutet, aufgrund der niedrigen Inflation den ohnehin schon negativen Einlagenzins für Geschäftsbanken weiter zu senken.

Damit würde sie die Kreditvergabe an Unternehmen und privater Kreditnehmer weiter ankurbeln, um so das Wirtschaftswachstum und die Inflationserwartungen der Marktteilnehmer weiter nach oben zu treiben. Es ist deshalb anzunehmen, dass aufgrund des negativen Zusammenhangs zwischen Zinsen und Anleihen Kursen, die Kurse für Anleihen weiter steigen werden. Neben den Anleihen mit sehr geringem Ausfallrisiko stellen die High Yield Anleihen einen interessanten Baustein für jedes Portfolio dar, da sie hohe Kupons auszahlen und historisch betrachtet sogar eine geringere Volatilität aufweisen als Aktienmärkte.

Mit dem AB European Income Portfolio der Fondsgesellschaft AllianceBernstein (AB) bekommt man als Anleger Zugang zu einer breiten Palette an Anlageoptionen im gesamten europäischen Anleihen Sektor. Das Fondsmanagement investiert flexibel mindestens 50% in europäische Staats- und Investment-Grade Unternehmensanleihen und maximal 50 % in High-Yield-Anleihen. Die Strategie konnte sich über einen ausgewogen-diversifizierten Ansatz bewähren und seit Auflegung im Jahr 1999 konstante stabile Erträge erzielen.

Die Wertentwicklung des AB European Income Portfolio der knapp letzten zwei Jahre zeigt die folgende Grafik:

AB European Income Portfolio

Der AB European Income Portfolio ist ein defensiver Rentenfonds für langfristiges Einkommen. Das Management möchte über Investitionen in festverzinsliche Wertpapiere europäischer Unternehmen und Regierungen eine Maximierung der Erträge erreichen, die mit den Zielen vereinbar sind. Das Fondsvermögen kann bis zu 35% seines Vermögens in Schuldtitel mit niedrigerem Rating oder bis zu 25% in Schwellenländer investieren. Der Fonds ist als Rentenbaustein für das Portfolio geeignet.

wichtiger Hinweis:
Dieser Bericht dient ausschließlich zu Informationszwecken und die Angaben wurden mit Sorgfalt zusammengestellt. Für die Richtigkeit kann jedoch keine Gewähr übernommen werden. Allein verbindliche Grundlage für den Erwerb von Investmentfondsanteilen sind die jeweiligen Verkaufsprospekte und die jährlichen Rechenschaftsberichte. Diese sind Grundlage für die steuerliche Behandlung der Fondserträge. Die auf Fondsebene anfallenden Kosten (z.B. die Verwaltungsvergütung) wurden berücksichtigt. Die auf Kundenebene anfallenden Kosten (Ausgabeaufschlag und Depotkosten) sind ggfs. nicht berücksichtigt. Bei Fremdwährungen kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen.

Die Informationen sind unverbindlich und stellen weder eine Anlageempfehlung oder sonstige Beratung, ein Angebot oder eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Sie ersetzen kein persönliches Beratungsgespräch. Eine Anlageentscheidung bedarf der individuellen Abstimmung auf die persönlichen Verhältnisse und Bedürfnisse des Anlegers. Die dargestellten Informationen, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Daten sowie das Eintreten von Prognosen wird keine Haftung übernommen. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Erläuterungen zu den Berechnungsgrundlagen:
Die Entwicklungen bzw . Endbeträge und Volatilitäten werden auf EUR-Basis berechnet.
Grundlage für die Berechnung der Volatilität: Monatliche Returns, logarithmiert, annualisiert. Eventuelle Ausschüttungen bei Investmentfonds werden wieder angelegt. Die Wertentwicklung basiert auf 100% des Kapitaleinsatzes, die Wertentwicklungen p.a. und Volatilitäten werden aus dem gesamten der Auswertung zugrundeliegenden Zeitraum (wie angegeben) bestimmt.

Leseempfehlungen

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Der Durchschnittskosteneffekt
Deutsche Anleger legen bei der Geldanlage wieder mehr Wert auf Sicherheit
Ohne Nachjustieren geht nichts

Bildnachweis

Anlagekommentar September 2016 – Nach ruhigen Wochen Ruf nach fiskalpolitischen Maßnahmen

Anlagetipp

Im Monat August schienen die internationalen Finanzmärkte beinahe geschlafen zu haben. Die Anlageklassen blieben größtenteils ohne Veränderung und auch die Weltwirtschaft zeigte sich nur mit einem schwachen Wachstum. In der Politik und bei den Notenbanken wird überlegt, welche Maßnahmen zur Unterstützung effektiv wären und eine Veränderung mit sich bringen. Bereits jetzt sprechen Experten von der Notwendigkeit fiskalpolitischer Maßnahmen und auch Anleger warten gespannt, was sich in den kommenden Wochen tut. Da keine handfeste Krise vorherrscht oder sich anbahnt, verhalten sich die Staaten ruhig und planen keine neuen Ausgabenprogramme. In Krisenzeiten mag die expansive Geldpolitik helfen, doch bei zu exzessivem Gebrauch wirkt sie sich eher kontraproduktiv aus. Die meisten Anleger zweifeln am aktuellen Programm der EZB und sind vom Helikoptergeld, der Finanzierung von Staaten, wenig überzeugt.

Marktteilnehmer sind auf Renditejagd
Heute ist es kaum möglich, eine attraktive Rendite zu erzielen und eine lohnende Investition zu tätigen. Die Aktienmärkte zeigen sich aktuell mit steigenden Kursen, da die Fundamentaldaten von Unternehmen derzeit keine wichtige Position einnehmen. Auf der Jagd nach Rendite steigen die Bewertungen von Unternehmen deutlich an, wobei die Gewinne eher moderat zulegten und die Aktien mit dem Risiko für Kursrückschläge einhergehen. Vor allem ein temporärer Anstieg der Renditen könnte zum Problem werden und Kursrückschläge nach sich ziehen. Die fiskalpolitischen Diskussionen stehen derzeit im Augenmerk, schließlich geben sie Auskunft über steigende Inflationserwartungen und damit über steigende Zinsen. Interessant sind nicht die überbewerteten Unternehmen, sondern vor allem die Firmen, die mit defensiven oder strukturell wachsenden Geschäftsmodellen präsent sind. Es bleibt abzuwarten, wie die EZB und internationale Notenbanken im letzten Quartal reagieren und welche Handlungen bisher noch nicht ausgesprochen, aber in den Köpfen der Notenbanken bereits manifest sind.

DAX Entwicklung

Staatsanleihen weiter mit niedriger Rendite
Auf den Rentenmärkten gibt es keine neuen Tendenzen. Fakt ist, dass die EZB noch lange an ihrer expansiven Ausrichtung festhält und in der kommenden Sitzung über eine Verlängerung des Anleihekaufprogrammes diskutiert. Ist das der Fall, werden Staatsanleihen aus dem europäischen Währungsraum weiter mit niedriger Rendite aufwarten und die gewünschte verbesserte Investitionslage für Marktteilnehmer ausbleiben. Im Gegensatz zur EZB hat die Fed Notenbank bereits von Zinserhöhungen gesprochen, wobei die Konjunktur diesen Gedanken nicht untermauert. Vielmehr herrscht in den USA eine Konjunkturabschwächung vor, welche durch höhere Zinsen begünstigt und unnötig verlängert würde. Für Sie als Marktteilnehmer heißt es derzeit: abwarten und Tee trinken. Was das letzte Quartal bringt, hängt maßgeblich von den Notenbank Entscheidungen ab.

Ausblick:
Auch wenn die BIP-Wachstumsraten in den USA sehr volatil sind, weisen die Daten auf eine Fortsetzung des wirtschaftlichen Trends hin. Dies ist am Einkaufsmanager-Indizes für die Industrie und den Dienstleistungssektor abzulesen, die deutlich im Wachstumsbereich liegen und auch das Konsumentenvertrauen bewegt sich auf dem Niveau vor der Finanzkrise von 2008. Der Euroraum scheint den Brexit gut „verdaut“ zu haben, denn der Aufschwung wurde dadurch bisher nicht groß tangiert, denn im August 2016 hat der Einkaufsmanager-Index für den Euro-Raum sogar leicht zugelegt. Als politische Unsicherheit in Europa bleibt weiterhin das Verfassungsreferendum im November 2016 in Italien, wo auch aus aktuellen Umfragen weiterhin keine klare Tendenz zu erkennen ist.

Anlagemärkte Entwicklung

wichtiger Hinweis:
Dieser Bericht dient ausschließlich zu Informationszwecken und die Angaben wurden mit Sorgfalt zusammengestellt. Für die Richtigkeit kann jedoch keine Gewähr übernommen werden. Allein verbindliche Grundlage für den Erwerb von Investmentfondsanteilen sind die jeweiligen Verkaufsprospekte und die jährlichen Rechenschaftsberichte. Diese sind Grundlage für die steuerliche Behandlung der Fondserträge. Die auf Fondsebene anfallenden Kosten (z.B. die Verwaltungsvergütung) wurden berücksichtigt. Die auf Kundenebene anfallenden Kosten (Ausgabeaufschlag und Depotkosten) sind ggfs. nicht berücksichtigt. Bei Fremdwährungen kann die Rendite infolge von Währungsschwankungen steigen oder fallen.

Die Informationen sind unverbindlich und stellen weder eine Anlageempfehlung oder sonstige Beratung, ein Angebot oder eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Sie ersetzen kein persönliches Beratungsgespräch. Eine Anlageentscheidung bedarf der individuellen Abstimmung auf die persönlichen Verhältnisse und Bedürfnisse des Anlegers. Die dargestellten Informationen, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Daten sowie das Eintreten von Prognosen wird keine Haftung übernommen. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Erläuterungen zu den Berechnungsgrundlagen:
Die Entwicklungen bzw. Endbeträge und Volatilitäten werden auf EUR-Basis berechnet.
Grundlage für die Berechnung der Volatilität: Monatliche Returns, logarithmiert, annualisiert. Eventuelle Ausschüttungen bei Investmentfonds werden wieder angelegt. Die Wertentwicklung basiert auf 100% des Kapitaleinsatzes, die Wertentwicklungen p.a. und Volatilitäten werden aus dem gesamten der Auswertung zugrundeliegenden Zeitraum (wie angegeben) bestimmt.

Externe Quellen:

  • Kategorie-Durchschnitte: monatliche Berechnung durch EDISOFT GmbH über das Fondsuniversum der FVBS-Datenbank
  • Zinsen (Festgeld, Sparbuch): monatliche Durchschnittswerte der Dt. Bundesbank aus Meldungen deutscher Kreditinstitute
  • Inflation: monatliche Zahlen des Statistischen Bundesamts
  • Goldpreis: offizieller Feinunzen-Preis/London
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